Gemeinden Peterslahr und Eulenberg fusionieren

In der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld gibt es 29 Gemeinden, welche unter 300 Einwohner haben. Ein Umstand, welchen die Landesregierung durchaus angehen könnte und diese Gemeinden zur Fusion mit einer anderen Gemeinde verpflichten könnte. Dies wird nicht gemacht, da die jeweilige Regierung entsprechende Reaktionen seitens der Wähler befürchtet.

Auch die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld möchte dies nicht „von oben herab“ vorgeben, obwohl ein Zusammenschluß dieser kleineren Gemeinden durchaus begrüßenswer wäre. Bei den aktuellen 67 Gemeinden inklusive der Stadt Altenkirchen, bedeutet dies auch jeweils für die Verwaltung, dass sie 67 Haushalte erstellen muss. Es führt auch zunehmend zu finanziellen, organisatorischen und personellen Herausforderungen. Vor Ort zeigt sich mancherorts eine ansteigende eingeschränkte Handlungsfähigkeit kleiner Ortsgemeinden bei der Umsetzung von Investitionen und Projekten.

Der Verbandsgemeinderat möchte somit auch aufzeigen, dass man freiwillige Fusionen durchaus begrüßen möchte und diskutiert aktuell in welchem Maße diese durchgeführt werden kann.

Umso begrüßenswerter ist es, dass nun die Gemeinden Peterslahr und Eulenberg dem guten Beispiel von Neitersen und Obernau, von vor 5 Jahren folgen. Die Gemeinderäte haben am 11. Mai die Vereinbarung zur Fusion unterschreiben.

Das FWG Mitglied Michael Liedigk als Ortsbürgermeister von Peterslahr hat für seine Gemeinde unterschrieben.

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