Mit klarer Linie und viel Engagement: FWG zieht positive Jahresbilanz
Eine starke Präsenz in den Gremien, konkrete Projekte für unsere Region und ein wachsender Mitgliederstand – die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) der FWG VG Altenkirchen-Flammersfeld e.V. am 4. Februar 2026 zeigte eindrucksvoll: Die FWG ist gut aufgestellt.
Vorsitzender Jörg Gerharz begrüßte zahlreiche Mitglieder im Stadtbüro in Altenkirchen und dankte ausdrücklich allen Vorständen und Mandatsträgern für ihren Einsatz auf Orts-, Stadt-, Verbandsgemeinde- und Kreisebene. Besonders erfreulich ist der leichte Mitgliederzuwachs im vergangenen Jahr. Auch dass die FWG in beiden Schiedsbezirken jeweils einen Schiedsmann stellt, unterstreicht die kommunale Verankerung. Ein weiteres Aushängeschild ist die wachsende Präsenz in den sozialen Netzwerken. Für die professionelle Umsetzung der Videoclips dankte Gerharz Matthias Müller, Caro Schwarzbach und Dirk Euteneuer.
Stadt Altenkirchen: Entwicklung mit Augenmaß begleiten
Fraktionsvorsitzender Jürgen Kugelmeier blickte auf zentrale Themen im Stadtrat. Die Eröffnung des Fachmarktzentrums sei ein wichtiger Impuls für Altenkirchen. Gleichzeitig werde der Investor weitere Schritte prüfen – ein positives Signal für den Standort.
Intensiv diskutiert wird derzeit die Situation der wiedereröffneten Stadthalle. Die FWG hat hier frühzeitig das Thema „Bestandsschutz“ eingebracht. Nun werden die Stellungnahmen der zuständigen Stellen abgewartet. Klar ist: Sollte dieser nicht gewährt werden, müssen tragfähige Alternativen entwickelt werden.
Weitere wichtige Projekte sind die Planungen rund um den Schloßplatz inklusive der Sanierung des Tiefgaragendaches, die Entwicklung der Quengelbachaue sowie Neubau- und Gewerbegebiete.
Verbandsgemeinde: Investitionen in Zukunft und Infrastruktur
Dirk Euteneuer berichtete aus dem Verbandsgemeinderat. Ein Highlight zum Jahresende war die Eröffnung des Hallenbades. Darüber hinaus stehen zentrale Zukunftsthemen auf der Agenda: energetische Sanierungen der Kitas in Flammersfeld und Honneroth, die Wärmeleitplanung auf VG-Ebene sowie die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung. Konkret wird derzeit die Mensa an der Erich-Kästner-Schule in Altenkirchen geplant.
Mit dem im Juli 2025 angestoßenen Flächennutzungsplan werden die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Ebenso wichtig ist der kontinuierliche Glasfaserausbau durch die Telekom und ihre Tochtergesellschaften sowie die beantragten Fördermaßnahmen für die Sportanlage Weyerbusch und die Tartanbahn im Sportzentrum Glockenspitze. Auch die Unterstützung des Kulturbüros sowie transparente Informationen zu Wasser- und Abwassergebühren waren Teil des Berichts.
Kreisebene: Krankenhausversorgung bleibt Schwerpunkt
Kreistagsmitglied Manfred Berger machte deutlich, dass die Sicherung der Krankenhauslandschaft im Kreis eines der dominierenden Themen war. Mit der Diakonie Südwestfalen wurde ein neuer Träger gefunden – ein wichtiger Schritt. Dennoch bleibt die nachhaltige Stabilisierung der Standorte in Kirchen und Altenkirchen eine Daueraufgabe, die weiterhin eng begleitet werden muss.
Kreis-FWG soll gestärkt werden
Da der Kreisvorsitzende Klaus-Dieter Adrian verhindert war, informierte Dirk Euteneuer über die Perspektiven der Kreis-FWG. Mehrere Mitglieder aus Ortsverbänden haben ihre Bereitschaft erklärt, künftig Verantwortung im Kreisvorstand zu übernehmen. Alle Ortsverbände signalisierten Interesse an einer Fortführung. Ziel ist es, insbesondere den Informationsfluss zu verbessern und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.
Dialog mit der Wirtschaft
Abschließend stellte Vorsitzender Gerharz geplante Unternehmensbesuche vor. Erste Kontakte wurden bereits geknüpft. Die FWG möchte damit den direkten Austausch mit der heimischen Wirtschaft weiter intensivieren.
